21
Aug
2015

Der Weg zum Glück: Job gekündigt und was nun? 9 to 5 oder digitaler Nomade?

Vorab sei gesagt, dass dieser Artikel lediglich meine Erfahrungen und meine Ansicht wiederspiegelt und niemanden auffordern soll, seinen Job zu kündigen. Es gibt nicht den EINEN bestimmten Weg zum Glück und nicht alles, was Gold ist, glänzt. Für jeden von uns liegt das Glück bekanntlich woanders. Den einen erfüllt sein Vollzeitjob, der andere ist lieber ungebunden und tingelt um die Welt. Ich kenne beide Seiten der Medaille! Vier Jahre war ich als analoger Nomade unterwegs und lange genug hatte ich einen Vollzeitjob.

Die Blogparade “Glücksuche: 9 to 5 leben oder den Job kündigen und ab in die Welt” von Reiseaufnahmen passt haargenau in meine derzeitige Lebenssituation. Am Montag hatte ich meinen letzten Arbeitstag, weil ich für mich einen sehr wichtigen Entschluss gefasst habe! Doch gehen wir vorerst zur Ausgangssituation zurück.

Das 9 to 5 Hamsterrad

Für Franzi von Coconut Sports ist “Hamsterrad” das Unwort des Jahres. Kann ich nachvollziehen! Einen 9 to 5 Job zu haben ist nichts verwerfliches. Immer mehr Leser wie auch Blogger werden dazu animiert, ihre Jobs hinzuschmeißen und zu reisen, weil DAS der einzig und wahre Weg zum Glücklichsein scheint. Einige Menschen in meinem Umfeld bestätigen jedoch das Gegenteil so wie Tanja von Reiseaufnahmen, deren Vollzeitjob sie absolut erfüllt. Wer von netten Kollegen umgeben ist, tolle Projekte begleitet und im besten Fall flexible Arbeitszeitmodelle hat….warum sollte derjenige seinen Job kündigen, wenn er damit zufrieden ist? Davon abgesehen macht auch nicht jeden dauerhaftes Reisen glücklich.

Wie ist das also bei mir?

Mit 21 Jahren saß ich nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau todunglücklich in einer Bank. Ich übte diesen Job aus, weil ich dachte, dass ich es muss. Das ist der normale Weg, den jeder geht und das Leben ist ja schließlich auch kein Wunschkonzert! Doch ich wollte mehr vom Leben und diese Situation so nicht akzeptieren.

Das kann doch nicht der Sinn meines Daseins sein, das ich bis zur Rente lebe!? Mit 21 packte ich den Entschluss mich von dem “Täglich-grüßt-das-Murmeltier”-Alltag zu verabschieden und war knapp vier Jahre als analoger Nomade unterwegs.

Die Erfahrung war unvergesslich und einmalig! Eine Zeit, die ich heute nicht missen möchte. Falls Dich der genaue Weg dorthin interessiert, erfährst Du den hier. Seit dem ist das Reisen nicht nur eine Leidenschaft, sondern bedeutet für mich Freiheit, Unbeschwertheit und pures Glück! Ich war schon immer und gerne unterwegs. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes eine absoluter Reise-Junkie – bis heute! Jeder sollte einmal die Erfahrung einer Langzeitreise oder Auszeit gemacht haben. Die Schulzeit habe ich quasi nur abgesessen, die wahre Schule des Lebens findet für mich auf Reisen statt. Selten habe ich so viel über das Leben, über verschiedene Menschen und Kulturen und vor allem über mich, erfahren. Reisen bildet!

ZDF Singapur Parkview Square_außen

Mein Arbeitsplatz in Singapur.

 

Ist das Nomadenleben die wahre Erfüllung?

Aber dieses Leben als dauerhafter Nomade birgt auch Schattenseiten. Das Leben als analoger oder digitaler Nomade erfordert nicht nur eiserne Disziplin, Zielstrebigkeit und viel harte Arbeit. Mit dem Älterwerden verschieben sich auch Prioritäten. Ich bin ein absolut freiheitsliebender Mensch, bin es gewohnt, unabhängig zu sein.

Das Langzeitreisen machte mich jedoch einsam und ich sehnte mich irgendwann nach mehr Beständigkeit, einer Homebase, nach einer Beziehung und vor allem nach einem festen sozialem Umfeld. All das ist schwierig, wenn Du dauerhaft unterwegs bist. Auch schürten sich meine Existenzängste, weil ich nie wusste, wie es im nächsten Monat weiter ging. Also arbeitete ich noch mehr bis ich völlig ausgebrannt war. Ich entschloss mich, nach vier Jahren nach Deutschland zurück zu kehren.

Das Heimkehren war ein absoluter Kulturschock für mich! Kein einfacher Schritt, wenn Du so viel Freiheit gewohnt bist. Ich tue mich unglaublich schwer mit Verbindlichkeiten, somit war es für mich schon eine Herausforderung alleine den Mietvertrag mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist zu unterschreiben. Jedoch habe ich mir mehr Struktur und Beständigkeit gewünscht. Ich dachte, es ist alles eine Sache der Gewohnheit. Ich lebe mich schon wieder ein.

Wo stehe ich im Moment?

Die letzten Jahre habe ich ungewollt brutal viel gearbeitet. 60+ Stunden waren die Norm. Viele Unternehmen sehen das als Selbstverständlichkeit an. Lässt Du Punkt 18 Uhr den Stift fallen, erhältst Du schiefe Blicke und Dir wird noch ein Spruch aufgedrückt: „Na, heute nur halbtags?”. Sicherlich ist das auch branchenabhängig. In den Medien ist es nur leider gang und gäbe. Mein übermäßiges Pflichtbewusstsein, mein Perfektionismus und meine Zielstrebigkeit machten es nicht besser. Ich wollte mir beruflich etwas aufbauen, mein mangelndes Selbstwertgefühl wünschte sich Anerkennung, also gab ich noch mehr. Neben einem Vollzeitjob studierte ich noch, war darüber hinaus als freie Journalistin tätig. Ich tanzte auf zu vielen Hochzeiten.

Die Existenzängste verfolgten mich auch hier. Im Online Marketing tätig zu sein erfordert eine permanente Präsenz. Ich liebe meinen Job als Online Marketer, aber die nicht vorhandene Abgrenzung und viele Arbeit machte mich krank. Mir geht es schon seit einigen Monaten gesundheitlich nicht gut: Akute Schlafstörungen und Erschöpfung, Migräne, Herzrasen usw. Also zog ich jetzt die Reißleine und kündigte.

Ich kündigte meinen Job (Stand: August 2015)

Am Montag war mein letzter Tag. Die letzten Tage und Wochen überstand ich nur mühsam, ich war kurz vorm Umkippen. Am Donnerstag erhielt ich nach mehreren Untersuchungen die Diagnose und habe lange überlegt, ob ich das hier überhaupt schreibe: Burn-Out. Ich hasse dieses Wort. Vielleicht weil es von unserer Gesellschaft nach wie vor nicht ernst genommen wird, die Angst ist dafür verurteilt zu werden oder weil es nichts greifbares ist….ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich auf mich aufpassen muss und mein Leben ab sofort von Grund auf neu strukturiere.

Seit Oktober letzten Jahres betreibe ich voller Leidenschaft und Freude diesen Blog. Diese Arbeit und das, was ich von den Lesern zurück bekomme, erfüllt mich ungemein. Es tut mir und meiner Seele gut. Meine Leidenschaft und das Interesse für das Reisen wurde in der kurzen Zeit ein Stück weit zu meinem Job! Es steigert mein Selbstwertgefühl. Dieser Blog ist das Beste, was mir passiert ist. Zukünftig konzentriere ich mich noch stärker darauf und verschiebe meine bisherigen Prioritäten. Das bedeutet: Ich strebe keine Karriere mehr in einem Unternehmen an. Ich will mich für kein Unternehmen mehr kaputt machen. Ich möchte nicht mehr über Traffic, Conversion, Umsätze oder Zahlen definiert werden. Ich will einfach nur glücklich sein!

Blogparade Reiseführer

Welchen Schritt gehe ich?

Da ich beide Seiten kenne, einmal das Nomadentum und den Vollzeitjob, strebe ich weder das eine noch das andere an. Der Blog verlangt ungefähr 25 bis 30 Stunden Zeit in der Woche. Mir ist jedoch die Sicherheit und Beständigkeit wichtig. Ebenso arbeite ich gerne mit Menschen zusammen. Ich liebe meine Homebase und auch privat kann ich mich als wahren Glückspilz schätzen. Mein persönlicher und vor allem gesunder Weg zum Glück ist: Zukünftig bin ich Teilzeit-Nomade und habe eine Halbtagsstelle. Somit kriege ich den Spagat zwischen Job und Blog hin und mache das, wofür ich brenne. Ich habe Zeit zum Reisen und ebenso für die Menschen, die mir wichtig sind und ich gerne um mich habe.

Im September geht es erst einmal für mich auf eine Ayurvedakur nach Kerala, die sich mit Stress Management auseinandersetzt, um gesundheitlich wieder auf die Beine zu kommen und Kraft zu schöpfen. Ich bin unendlich dankbar für diese tolle Möglichkeit!

Und was rate ich Dir?

Jede Lebensform hat seine Vor- und Nachteile und jeder muss für sich selbst entscheiden, welcher der richtige Weg ist. Probieren geht bekanntlich über studieren. Wenn Du in Deinem Vollzeitjob glücklich bist, dann lasse Dich nicht dazu verleiten, zu kündigen. Wenn Du es nicht bist, dann schaue welche Alternativen es für Dich gibt und ändere etwas. Das Leben ist zu kurz und viel zu schade, um unglücklich zu sein!

Wie sind Deine Gedanken dazu? Ein Vollzeitjob mit fester Homebase, als Nomade um den Globus reisen oder vielleicht etwas ganz anderes?

 

 

26 Responses

  1. Ich denke, dass alle Menschen verschieden sind und jeder für sich selbst schauen muss was einen glücklich macht – und was eben nicht.
    Ich kenne viele Menschen die vollkommen in ihrem „normalen“ Job aufgehen und sich nichts anderes vorstellen können. Und es ist ja auch gut so, dass wir Menschen so unterschiedlich sind.

    Ich persönlich liebe meinen Job ebenfalls, habe aber das Glück alle 4 Monate für 2 Monate Urlaub zu haben. Somit bleibt viel Zeit zum reisen und regenerieren. Für mich ist das die perfekte Arbeit.

    Liebe Grüße
    Mel

    1. Reisenomadin

      Hi Mel,

      genauso sehe ich das auch.

      Wow das klingt wirklich nach einem Traumjob und der perfekten Work-Life-Balance ☺.

      Liebe Grüße,
      Janine

  2. Mal wieder ein richtig toller Artikel! Ich bin mir sicher, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast. Und wenn nicht – dann entscheidest du dich eben neu 🙂 . Kerala wird bestimmt wieder eine unglaublich tolle Erfahrung. Schade, dass wir uns in Indien so knapp verpassen.

    Lieben Dank auch für die Erwähnung im Artikel.

    Liebe Grüße Franzi

    1. Reisenomadin

      Danke liebe Franzi ☺! Habe lange überlegt ob ich das wirklich alles so schreiben soll, aber es fühlt sich sehr gut an, dass mal alles nieder zu schreiben.

      Es ist echt schade, dass wir soweit auseinander wohnen. Wann bist du denn in Indien im September?

      Liebe Grüße,
      Janine

      1. Ich bin erst ab Oktober in Indien, im September arbeite ich noch. Insgesamt bin ich dann bis Mitte Dezember da. Aber wir sollten uns dringend mal kennenlernen. Ich glaube, wir hätten uns viel zu erzählen. Mein Freund hat eine Wohnung in Siegburg bei Köln, da bin ich ab und zu. Vielleicht bekommen wir da mal ein Treffen hin? Würde mich freuen. LG Franzi

        1. Reisenomadin

          Unbedingt liebe Franzi :)! Gib Bescheid, wenn du hier im Rheinland ist. Siegburg oder Köln ist auf jeden Fall machbar :)!

          LG,
          Janine

  3. Hi Janine,
    Du gehst den einzig richtigen Weg. Sobald die Diagnose Burnout im Raum steht, gibt es eigentlich nicht mehr viel zu überlegen. Spätestens dann (und es ist ja eigentlich schon viel zu spät, wenn es überhaupt so weit gekommen ist), muss sich etwas ändern! Oftmals verbiegt man sich und tut das, was andere bzw. die Gesellschaft von einem erwartet ohne auf eigene Wünsche und Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. Dabei verliert man aber aus den Augen, dass man nur ein Leben hat und dieses auch nur funktioniert, wenn man glücklich ist.

    Ich wünsche Dir, dass Du bald wieder auf dem richtigen Weg bist und voller Kraft, Energie und Elan aus Kerala wiederkommst. Wir sind ja in der glücklichen Lage, unser Leben jederzeit selbst in die Hand nehmen zu können und in eine neue Richtung zu lenken. Das ist zwar nicht immer einfach und machmal müssen erst unangenehme Dinge passieren, bevor man soweit ist, diesen Schritt zu gehen. Aber genau das hast Du ja jetzt getan. It’s a new day 😉

    Ich sende Dir eine virtuele Umarmung.

    Viele Grüße,
    Sabine

    1. Reisenomadin

      Danke für deine lieben Worte Sabine! Ja bei mir war es viel mit Existenzängsten verbunden. Ich brauchte die Sicherheit und habe Körperraub betrieben. Manchmal fehlt die Zuversicht, dass doch alles gut wird ;). Gott sei Dank fügt sich jetzt alles und ich erhalte Unterstützung. Das alleine tut unendlich gut!

      Liebe Grüße,
      Janine

  4. Wow, ein richtig toller, ehrlicher Artikel. Respekt, daß du ihn veröffentlich hast.
    Ich habe zwar in meinem Artikel geschrieben, daß man nicht kündigen muß um glücklich zu sein. Wenn die Firma einen aber auffrißt, sollte man schnellstens kündigen und sich verändern. Ich finde, du hast genau den richtigen Schritt gemacht. Die eigene Gesundheit und das eigenen Wohlbefinden gehen immer vor.
    Ich wünsche dir, daß dein Leben sich jetzt in die Richtung dreht, die du dir vorstellst. Und daß du in Indien wieder Kraft tanken kannst für alle weiteren Unternehmungen.

    Lieben Gruß

    Ina

    1. Reisenomadin

      Ganz, ganz lieben Dank für deine Wünsche liebe Ina :)! Ich bin da auf jeden Fall guter Dinge!

      Ich sage immer, wenn einem etwas nicht gut tut, dann sollte man es langfristig ändern. Es dauerhaft auszuhalten ist ungesund und macht krank.

      Liebe Grüße,
      Janine

  5. Sehr ehrliche Worte, ich wünsch dir alles Gute für Kerala, das wird dir gut tun und du kannst dann sicher wieder viel Energie schöpfen. Deine neuen Pläne hören sich fantastisch an. Ich habe meinen Job gekündigt und bin derzeit auf Weltreise. Mein Ziel ist es als digitaler Nomade Geld zu verdienen und evtl. noch mit Teilzeitjob. Eine Homebase möchte ich mir behalten das gibt viel Kraft und ist so schön, wenn man Freunde zuhause hat und ein Umfeld das man kennt. Das hat nicht jeder und ich schätze es sehr. Wünsch dir alles Gute! Glg, Melanie

    1. Reisenomadin

      Liebe Melanie,

      ja, ich denke auch das Kerala eine gute Entscheidung ist. Werde auf jeden Fall berichten :). Danke dir für eine lieben Wünsche!

      Deine Pläne hören sich auch großartig an :)! Ich wünsche dir alles Gute für deine persönlichen Ziele und deiner weiteren Reisen.

      Liebe Grüße,
      Janine

  6. Liebe Janine,

    ich freue mich sehr, dass du noch bei meiner Blogparade mitgemacht hast.

    Die Diagnose tut mir so Leid, umso mehr freue ich mich für dich, dass sich alles gefügt hat und eine Lösung im Raum steht, die dich hoffentlich glücklich macht.

    Und das du in Indien neue Kraft schöpfen kannst, freut mich riesig für dich. Das ist jetzt bestimmt genau das richtige. Genieße jede Sekunde und versuch vielleicht auch mal ein paar Stunden Internetabstinenz. Jeder Leser und Bloggerfreund versteht es bestimmt und das kann glaube ich richtig gut tun.

    Ich drücke dir die Daumen, dass jetzt alles so kommt, wie du es dir wünschst und vorstellst, wenn es jemand verdient hat, dann du!

    Viele Grüße
    Tanja

  7. Pingback : Glückssuche: 9 to 5 leben oder Job kündigen und in die Welt

  8. Moin Janine,
    schöner Artikel. Du hast bestimmt eine gute Entscheidung für Dich getroffen! Wenn Arbeit krank macht, ist es Zeit, die Reißleine zu ziehen. Ich habe auch lange Zeit sehr viel gearbeitet. Das war ein wesentlicher Teil meines Lebens und hat (überwiegend) Spaß gemacht. Krank bin ich erst geworden, als man mich da rausgekickt hat, kurios nicht? Naja, dadurch hat sich mein Leben jedenfalls grundlegend geändert…

    Diese Hamsterrad-Geschichte mag ich überhaupt nicht (ist für mich auch so ein Unwort). Viele Menschen arbeiten sicher gern „9 to 5“ (oder „8 to 6“ oder was auch immer). Insofern finde ich es respektlos zu sagen „Ihr müsst kündigen und die Welt bereisen“. Für viele wird das auch gar nicht funktionieren. Insofern ist jeder selbst seines Glückes Schmied. Jeder hat – zum Glück – unterschiedliche Vorstellungen und Neigungen. Wenn ich familiär oder wie auch immer gebunden wäre, wäre meine Meinung zum Reisen vielleicht auch eine andere, das läßt sich aber schwer sagen …

    Alles Gute für Dich & viele Grüße
    Wolfgang

    1. Reisenomadin

      Hallo Wolfgang,

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar! Ja, jeder von uns ist anders gestrickt und das ist auch gut so :).

      Ich kann übrigens nur sagen, wer einmal gereist ist und Blut geleckt hat, ist für immer infiziert. Die Meinung zum Reisen ändert sich auch nicht mit Familie und Partner :).

      Viele Grüße,
      Janine

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  10. Franziska Iseli

    Ich bin erst heute auf Deinen Blog gekommen und habe diesen Beitrag mit Interesse gelesen. Ich reise unheimlich gerne, ich habe aber auch einen Beruf, den ich mit Freude ausübe, in dem ich viel Verantwortung habe und der mir auch genügend Flüssiges generiert, dass ich reisen kann. Einziger Nachteil, aufs Mal kann ich nicht länger als 2-3 Wochen weg. Für mich stimmt das aber, habe ich doch Vieles von beiden Welten.

    Ich habe Freunde, die ungern verreisen oder deren Vorstellung von Ferien sind 4 Wochen am Stand von Thailand. Ist total OK, ich bin ja froh, dass nicht alle dorthin reisen wollen, wo ich hinwill 🙂 und jeder muss für sich entscheiden, was ihm Freude macht.

    Ich wünsche Dir viel Erfüllung auf Deinem Weg und lese dann gerne mal etwas mehr in Deinem Blog.

    1. Reisenomadin

      Alles hat Vor- und Nachteile, man muß immer abwägen, was einem wichtiger ist :). Ich finde, dass hört sich sehr gut bei dir an :).

      Danke für deine lieben Wünsche und ja, sehr gerne :).

      Viele Grüße,
      Janine

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  13. Ich bin ein riesen Fan von deinem Blog! Habe hier gerade ein wenig rumgestöbert und bin jetzt auf diesen Artikel gestoßen. Einen passenderen Zeitpunkt hätte es gar nicht geben können für mich um diesen Artikel zu lesen! Danke für deine ehrlichen Worte und dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt. Auch ich habe meinen Job gekündigt und suche gerade nach Möglichkeiten selbstbestimmt und flexibel leben zu können.

    1. Janine

      Liebe Vanessa,

      erst einmal Glückwunsch zu diesem mutigen Schritt und Danke für deine Worte!

      Ich bin mir sicher, du wirst deinen persönlichen Weg finden. Bekanntlich geht probieren über studieren :).

      Alles Liebe und Gute für dich,
      Janine

  14. Hey, vielen lieben Dank für diesen Beitrag der uns gerade wieder etwas mit macht. Ich selbst bin gerade mit meinem Freund auf Reisen und wir suchten nach unserem Glück. Leider sind wir etwas vom Pech verfolgt und das seit Reisebeginn, sodass wir nun wieder in die Heimat müssen. Zumindest vorerst. Wir bereuen den Schritt nicht unseren Job gekündigt zu haben, allerdings sind wir nach 5 Monaten reisen echt ko und müssen uns neu sortieren.
    Es ist schön zu lesen das du für dich einen Weg gefunden hast. Heutzutage Burnout zu bekommen verwundert mich nicht. Ständig Stress und Leistungsdruck und am Ende dankt es dir niemand. Alle sind nur noch unzufrieden und keiner will was vom anderen wissen. Eine traurige Gesellschaft heutzutage. Ich habe mich auch so oft gefragt wieso ich mir das eigentlich antue; 40 Stunden oder mehr arbeiten damit ich Rechnungen bezahlen kann?! Das kann es echt nicht sein.
    Ich freue mich wieder von dir zu lesen und mach es gut 😊Grüsse aus den USA

    1. Janine

      Liebe Nadja,

      Danke für deinen Kommentar! Zu dem Artikel wird es eine Fortsetzung bald geben :). Der Text ist schon 2 1/2 Jahre her. Für mich hat sich das Konzept Teilzeitjob und Teilzeit-Selbständig bewährt.

      Kommt gut wieder nach Hause.

      Liebe Grüße,
      Janine

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