28
Feb
2016

Meine 16 seltsamsten Reisegewohnheiten

Eins steht fest: Jeder Jeck ist anders. Und ich muss feststellen, dass sich besonders im Alter meine Reisegewohnheiten verändert haben. Früher war zum Beispiel zelten ok, heute darf es schon gerne ein wenig mehr Komfort sein. Es sei denn Du übernachtest unter einem Sternenhimmel in der Sahara-Wüste, dann tut es auch gerne mal das Zelt. Obwohl ich oftmals mit Handgepäck reise, führe ich mir wichtige Dinge mit, die für andere völlig unsinnig erscheinen. Auch habe ich Bräuche, wo manch einer vielleicht den Kopf schüttelt. Aber, was soll`s? Ist es nicht schön, dass wir alle so komplett unterschiedlich sind?

masaladosai

Hier sind meine 16 seltsamsten Reisegewohnheiten:

  1. Ohne Ohropax verreise ich nicht, denn ich bin absolut geräuschempfindlich. Ein erholsamer tiefer Schlaf ist mir sehr wichtig.
  1. Ich führe stets eine Reisezahnbürste in der Handtasche mit.
  1. Kennst Du das Problem mit den mangelnden Steckdosen in Hotels? Daher habe ich eine Mehrfachsteckdose für meine zahlreiche Technik dabei.
  1. Im Flugzeug oder in der Bahn muss ich als Fluchttier stets am Gang sitzen.
  1. Ich hasse klebrige und dreckige Hände, daher habe ich immer Feuchttücher dabei.
  1. Meine Reisebegleitung lacht mich immer über meine üppige Reiseapotheke aus, die hauptsächlich mit ayurvedischen oder homöopathischen Medikamenten befüllt ist.
  1. Ich liebe Essen, daher fotografiere ich auch gerne meine Speisen auf Reisen.
  1. Als absoluter Foodie und Vegetarier recherchiere ich vor meiner Reise mindestens drei gute Restaurants.
  1. Nichts läuft ohne meine Nike Free. Sie waren auf dem aktiven Vulkan, in der Sahara-Wüste, in Indien und sonst überall schon meine treuen Begleiter.
  1. Statt mit Auto oder Bahn, erkunde ich eine Stadt am liebsten zu Fuß. Ich liebe es zu laufen.
  1. Auf Reisen mache ich durchschnittlich 800 Fotos in der Woche.
  1. Statt Remmidemmi, bevorzuge ich heute Ruhe und Idylle.
  1. Bei Roadtrips ist das Auto bis oben hin vollgepackt die ABSOLUT lebensnotwendig sind.
  1. Auf Flugreisen bin ich jedoch fast immer nur mit Handgepäck unterwegs und lebe trotzdem noch. Verrückt.
  1. Aus jedem bereisten Land bringe ich immer die Landeswährung in Form eines Geldscheins mit nach Hause.
  1. Ich verreise nicht ohne meine geliebten Konplott-Ohrringe. Sie haben einen emotionalen Wert für mich.

Das eine oder andere ist vielleicht ein wenig neurotisch oder gar banal, aber vielleicht erkennst Du Dich in manchen Reisegewohnheiten wieder oder hast andere Spleens? Verrate es mir!

 

15 Responses

  1. Hallo Janine
    Coole Liste! Sind ein paar lustige Sachen dabei und der Tipp mit dem Ohropax und wegen dem Steckdosenmangel sind top! Muss daran beim nächsten mal denken.
    Ich habe ein „Ritual“ und das ist meine Tassensammlung. Ich sammle aus jedem besuchten Ort eine. Dafür musste ich in Hong Kong viele, viele Kilometer durchlaufen um fündig zu werden – aber ich habe sie gefunden! 🙂
    Grüsse, Igor

    1. Reisenomadin

      Hallo Igor,
      Danke dir :). Ja die Marotten wie Ohropax, Steckdose und Co. entwickelt man mit der Reiseerfahrung :D.
      Du musst inzwischen wahrscheinlich viele Tassen haben :).
      Viele Grüße,
      Janine

  2. Hallo Janine, ich selber habe immer einige Bücher dabei. Wenn dann während der Reise mein Gepäck schwerer wird, hier ein Tuch, da eine Holzschnitzerei, zwischendurch mal eine Hängematte, dann fange ich an Ballast abzuwerfen und lasse das jeweils fertig gelesene Buch einfach in der letzten Unterkunft zurück. So ziehe ich quasi eine Bücherspur hinter mir her.
    Die lustigste Marotte, die sich dann aber als gar keine echte herausgestellt hat, habe ich bei einem Neuseeländer entdeckt, der mir auf dem Campingplatz in Palenque in Mexiko mit einem riesigen Surfbrett unter dem Arm entgegen kam. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass zwischen Palenque und den nächsten surfwürdigen Wellen etliche hundert Kilometer und die Gipfel der Sierra Madre del Sur liegen. Abends bei einem Bier hat er mir dann seinen Plan erklärt. Dass er eigentlich dabei wäre die Pazifikküste runter zu fahren, um überall die Wellen aus zu probieren. In Kalifornien hatte er angefangen. Und nur um die Ruinen von Palenque zu besichtigen hatte er die 2-Tagesreise vom Pazifik durchs Gebirge ins Landesinnere auf sich genommen. Sein Brett wollte er eben nicht alleine zurück lassen. Also ich finde im Vergleich zum Surfboard kann man sich ruhig noch eine Extrapackung Ohrenstöpsel und ein paar Bücher zusätzlich in den Rucksack packen.
    Grüsse,
    Christian

    1. Reisenomadin

      Hi Christian,

      die Bücherspur ist eine schöne Reisemarotte und gleichzeitig löst du dich auch von Dingen.

      Das mit dem Surfbrett ist krass :D. Da können wir uns wirklich noch einige Spleens erlauben :).

      Viele Grüße,
      Janine

  3. Hi Janine!

    Bei uns in Hong Kong gibt’s Unmengen an Tassen! 😉 Ich finde es total spannend zu lesen, welche Angewohnheiten andere beim Reisen haben. Ich hab da auch eine kleine Angewohnheit, ich muss in einer fremden Stadt erst einmal voellig ohne Stadtplan loslaufen. Ich liebe es dabei kleine Dinge zu entdecken, die man ansonsten wahrscheinlich nicht gesehen haette.

    Liebe Gruesse,
    Kaja

    1. Reisenomadin

      Hi Kaja,

      das ist immer noch die beste Form des Reisens :). Auf diesem Wege entdeckst du wahrscheinlich Dinge, die sonst in keinem Reiseführer stehen.

      Viele Grüße nach Hong Kong,
      Janine

  4. Bei einigen Dingen in der Liste kann ich dir nur zustimmen. Wie z.B. mit den Oropax – obwohl ich die nicht immer nutzen kann, weil ich Angst habe mit denen zu verschlafen und dann noch unruhiger schlafe.
    Auch ich erkunde Städte am liebsten zu Fuß… nicht nur Städte – ALLES!

    Und natürlich ist immer ALLES lebensnotwenig, was man dabei hat 😀

    Liebe Grüße
    Mel

    1. Reisenomadin

      Es gibt immer noch Leute, die einen schief angucken 😉. Es ist schön unter Gleichgesinnten zu sein ☺.

      Viele Grüße,
      Janine

  5. Ohropax sind keine Marotte, sondern eine Notwendigkeit 😉 2, 4, 7, 10, 11, 12 kenne ich auch und ich habe immer als Glücksbringer einen Türkis von meiner Mutter mit dabei.

    Liebe Grüße
    Ivana

    1. Reisenomadin

      Absolut, ohne Ohropax wären die meisten Reisen von mir weniger erholsam :D.

      Liebe Grüße,
      Janine

  6. Hallo Janine,
    ohne Ohropax geht bei mir gar nichts. Und selbst damit höre ich noch jede Mücke husten. Liegt wohl am Alter 🙂
    Bei 2,3, 10, 11 und 12 stimme ich sofort zu. Komisch, auch bei uns ist bei einem Roadtrip mit dem eigenen Auto der Wagen bis unters Dach vollgepackt. Bei zwei Personen im Passat sollte man meinen, geht nicht – DOCH!
    Wir haben auch eine Marotte: Von jeder Reise schreiben wir am letzten Abend eine Postkarte an uns selbst. Gerade bei Fernreisen dauert es ja einige Zeit, bis die Karte dann im Briefkasten liegt. Meist hat einem der Alltag dann schon wieder eingeholt. Umso mehr freuen wir uns über die Post und erinnern uns an das Erlebte.
    Liebe Grüße
    Frauke

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