27
Dez
2016

So sehen Lebensträume aus – 2016, Du hast gerockt!

Ein packendes Jahr voller aufregender Momente und Emotionen geht vorbei. 2016 hat mich überrascht und vieles passierte völlig unerwartet. Während das Jahr davor persönlich betrachtet zumindest, nicht ganz so doll war, hat 2016 gerockt! Aufgrund meiner neuen beruflichen Situation ist es nicht mehr ganz so einfach meiner Leidenschaft für das Reisen nachzugehen. Trotzdem bin ich bestrebt jede Lücke zu nutzen, wenn es das Umfeld sowie meine wirtschaftlichen Mittel zulassen. Zumindest bin ich genauso viel gereist wie im Jahr zuvor. Die Destinationen haben sich nur verändert. Ich entdeckte mehr die Schönheit meiner Heimat und erfüllte mir langersehnte Lebensträume. Heiratete meinen perfekten Reisepartner, sah zum ersten Mal Nordlichter, stieg ins Innere eines Vulkans, berührte einen Gletscher, schnorchelte zwischen zwei Kontinentalplatten und vieles mehr.

Ich kann mich sehr glücklich schätzen. Trotzdem finde ich das, was seit längerer Zeit in unserer Welt passiert, besorgniserregend. Grundsätzlich halte ich mich bei gesellschaftlich kritischen und politischen Themen sehr bedeckt. Doch mittlerweile beeinflusst die jetzige Lage meine Gedanken und vor allem mein Reiseverhalten. Ich kann nicht wegschauen und ignorieren schon gar nicht. Vielleicht ist auch nicht alles schlimmer oder schlechter geworden, sondern wird nur reißerisch medialisiert? Nichtsdestotrotz habe ich mich dazu entschlossen, noch bewusster und intensiver zu leben. Auch wenn ich die Welt nicht ändern kann, habe ich Einfluss auf meinen Mikrokosmos.

Obwohl das Jahr 2016 für mich annähernd perfekt war, ich mich nicht beschweren könnte, beschäftigen mich seit vielen Wochen sehr persönliche Gedanken. Ein Thema, das mir Kopfzerbrechen und Magenschmerzen bereitet. Doch dazu unten mehr. Fangen wir an!

Das war 2016 los

Januar 

Direkt im ersten Monat verschlägt es mich in das Berchtesgadener Land. Direkt muss ich an die Familienurlaube mit meinen Großeltern denken – Wandern und Wintersport. Der Berchtesgadener Nationalpark gehört zu den schönsten in Deutschland. Besonders ist mir der Königssee und Hintersee in Erinnerung geblieben. Bin ich in Norwegen oder Kanada? Groß und imposant wirkt der fjordartige Königssee, der von einer einzigartigen Bergkulisse und gewaltigen Felswänden umschlossen ist. Dieses paradiesische Fleckchen Erde ist atemberaubend schön. Pure Stille und Ruhe überziehen den saubersten See Deutschlands, der sogar Trinkwasserqualität hat.

Königssee im Berchtesgadener Land

Romantisch und märchenhaft geht es am Hintersee bei Ramsau zu. Der idyllische Hintersee ist von steil aufragenden Bergen, außergewöhnlichen Felsformationen, dem sagenhaften Zauberwald umgeben. Außergewöhnliche Felsformationen und glasklares, smaragdgrünes Wasser geprägt.

Hintersee im Berchtesgadener Land

Nur knapp 20 Minuten von Berchtesgaden entfernt liegt die Mozartstadt Salzburg. Hier trifft Natur und Kultur aufeinander. Eine idyllische Großstadt, die von schneebedeckten Bergen umschmeichelt wird. Mein persönliches Highlight: Der Grünmarkt mit seinem zahlreichen österreichischen Schmankerl.

Sehenswürdigkeiten in Salzburg_Festung Hohensalzburg

Februar

Im Januar begann ich eine neue berufliche Herausforderung bei einem Startup. In meinem Artikel „9 to 5 oder digitaler Nomade“ deutete ich schon an, dass weder das eine noch das andere für mich die Erfüllung ist. Ich brauche Sicherheit und Freiheit zugleich. Ein Halbtagsjob schien mir die perfekte Lösung. Somit habe ich noch Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben, wie das Reisen, kriege den Spagat zwischen Privatleben, Job und Blog besser hin. Wer jetzt neugierig ist, was ich im „wirklichen“ Leben eigentlich mache, kann hier einmal schauen.

März

Im März ging es für mich zur ITB, die weltgrößte Tourismusmesse oder anders gesagt, ein großes Klassentreffen für Blogger und Unternehmen aus der Reisebranche. Es ist mein zweites Mal. Der Terminplaner war voll mit namenhaften Unternehmen aus der Tourismusbranche und Events. Es wurden Pläne geschmiedet und Ideen besprochen, die vielversprechende Kooperationen voraussagten.

Die letzten zwei Jahre wurde mir jede Menge Honig ums Maul geschmiert. Mein Blog sei so toll. Wie schön, dass wir Dich endlich kennenlernen. Wir wollen dieses und jenes mit Dir machen usw. usw. Die Wahrheit ist knallhart und ernüchternd. Das oberflächliche Geplänkel hatte keine Substanz. Es werden Hoffnungen geschürt, Versprechungen gemacht, Zusagen getätigt. Kaum kommt jedoch ein Blogger mit einer höheren Reichweite, will man nichts mehr davon wissen.

Mit geht der Umgang mit Bloggern gewaltig gegen den Strich. Wenn ich beispielsweise einem Bewerber eine Zusage tätige, sage ich auch nicht zwei Wochen später „Du sorry, aber wir wollen doch nicht mehr. Da ist jemand, der besser ist als Du“. Nach zwei ITB-Erfahrungen, habe ich für mich den Entschluss getroffen, für 2017 keine Urlaubstage, Zeit und Geld darin zu investieren.

Fakt ist, alle Kooperationen die ich bislang hatte, waren losgelöst von der ITB. Also liebe Unternehmen, wenn Ihr ein wirkliches Interesse an mir und meinem Blog habt und an einer professionellen Zusammenarbeit interessiert seid, freue ich mich natürlich über Eure Anfragen.

Das einzig Gute für mich auf der ITB waren bislang die Blogger als solches. Davon habe ich viele kennengelernt, liebgewonnen und sind tolle Freundschaften entstanden. Das will ich nicht missen. Julia von Gobusliebe ist ein weiterer Mensch, der mein Leben bereichert hat. Obwohl wir uns damals nicht persönlich kannten, lediglich E-Mails austauschten, gewährte Sie mir (einer völlig Fremden) während der Tourismusmesse „Obhut“ in Ihrer Wohnung. Außergewöhnlich und keine Selbstverständlichkeit!

April

Im April zog es mich ins Töwerland. Das ist Plattdeutsch und bedeutet Zauberland. Die Rede ist von Juist. Vom ersten Augenblick an zog mich die autofreie Insel mit ihren unendlichen, weißen Sandstränden in ihren Bann und verzauberte mich. Es war Liebe auf den ersten Blick! Juist, Du hast irgendetwas mit mir angestellt, das sich kaum in Worte fassen lässt. Deine unbeschreibliche Schönheit, die heilsame Ruhe und pure Idylle ließen mich den Alltag vergessen.

Strand Juist

Mai

Im Mai ging meine Reise dorthin, wo die Götter Urlaub machen. Besser gesagt nach Paphos, Zypern, die Kulturhauptstadt Europa 2017 ist. Ein Merkmal, das mir auf Zypern sofort ins Auge stach, war das kristallklare, blaue Wasser. War ich in der Karibik oder auf den Malediven? Nein, immer noch in Europa. Hier wagte ich einen Abstecher zum Felsen der Aphrodite. Das ist der Geburtsort von der Göttin der Schönheit. Wer den Felsen dreimal umrundet, wird mit ewiger Liebe belohnt, sagen die Zyprioten.

Paphos

Juni

Den Juni lassen wir einfach mal aus, ok?

Juli

Schon lange stand dieses Reiseziel auf meiner Liste: Rom. Eine 3.000 Jahre alte Stadt, wo Gegenwart und Antike aufeinandertreffen, die so viel Schönheit und Kulturgut parat hält und wo traditionelle Kulinarik großgeschrieben wird. Es erwarteten mich zwei volle Tage Pizza, Pasta, Espresso und Gelato.

Rom City Guide

August

Meine Freundin und Trauzeugin plante im August etwas ganz Besonderes für mich: Ein Junggesellinnenabschied mit meiner Besten. Vom regnerischen Düsseldorf befand ich mich 2,5 Stunden später am sommerlichen Strand von Scheveningen in Den Haag. Einst war es ein Fischerdorf, das sich mittlerweile zum größten Strandbad der Niederlande etabliert hat. Endlich wieder am Meer! Scheveningen erinnerte mich an eine Mischung aus Juist und Ibiza.

Scheveningen Den Haag

September

Der für mich schönste Monat in diesem Jahr! Ein neuer Lebensabschnitt hat für mich begonnen und es fühlt sich immer noch so unglaublich an. Es geht um diesen einen Menschen an Deiner Seite, der Dich bedingungslos liebt. Der Dich so nimmt und akzeptiert, wie Du bist. Der nicht versucht, Dich zu verändern. Mit dem Du Dich wortlos verstehst. Der für Dich da ist und immer zu Dir hält. Diesen Menschen habe ich geehelicht. Mit unserem engsten Familien- und Freundeskreis veranstalten wir eine riesige Gatsby-Hochzeit. Sehnsüchtig denke ich an diesen grandiosen Tag zurück.

brautkleid

Oktober

Im Oktober erhielt ich eine Einladung zu den Azoren. Klingt schön und so exotisch! Wo war das gleich noch mal? Die Azoren sind eine Inselgruppe auf dem Mittelatlantischen Rücken mitten im Atlantik und gehören zu Portugal. Ich erkundete die Insel Terceira, die noch fernab vom Massentourismus liegt und als Juwel der Zentralgruppe gilt. 2,5 Tage wohnten wir in der Hauptstadt von Terceira, Angra do Heroismo, heutiges UNESCO Weltkulturerbe. Unerwartet ging für mich ein Lebenstraum in Erfüllung: Das erste Mal stand ich in einem Vulkan, besser gesagt in der Magmakammer davon. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus.

Danke noch mal an meine liebe Reiseblogger-Freundin Sabine von Gecko Footsteps, die den Kontakt für diese Reise herstellte.

Azoren Terceira

November 

Mit die schönste Reise meines bisherigen Lebens: Island! Als hätte ich es nicht schon vorher geahnt. Obwohl es mich grundsätzlich in warme Gefilde zieht, habe ich mich in die arktische Schönheit verliebt. Island, eine Insel voller eindrucksvoller Naturgewalten und -phänomenen. In bisher keinem Land habe ich diese Extreme so erlebt wie hier. Hochaktive Vulkane, Polarlichter, Europas größter Gletscher, sprudelnde Geysire, glasklare blaue Seen, zahlreiche Thermalquellen, Landschaften in giftgrün, mit schwarzer Lava oder weißem Schnee bedeckt. Es zeigte sich mir ein wunderschönes Farbenspiel und eine imponierende, malerische Landschaft. Ich stand hier und es kam mir so surreal vor. Es wirkte so unrealistisch. Kennt man diese Bilder doch sonst nur aus der GEO oder der National Geographic und plötzlich stehe ich in dieser Kulisse.

titelbild island

Ende November ging es noch für einen kurzen Abstecher nach Hamburg zum Henssler. Trotz einiger Vorbehalte, dass es lediglich ein Promi-Restaurant sei, gehört es mit zu den besten Restaurants Deutschlands. Und das zurecht!

Dezember

Der Dezember ist geprägt von Gedanken. „Bist Du schwanger? Nein? Wann ist es denn endlich soweit?“ Diese und weitere Fragen konfrontieren mich in den letzten Wochen und Monaten. Mein ganzes Verhalten wird neuerdings analysiert. Auf meinen Bauch wird ständig geguckt.

Ein paar Eckdaten zu meiner Person: Ich bin 34 Jahre alt, verheiratet, habe den unerwarteten Traumjob und eine feste Homebase mit sozialem Umfeld. Es ist perfekt! Ich bin glücklich und erfüllt. Ein Zustand, der viele Jahre nicht so war.

Noch nie war mein Leben so strukturiert und ich sesshaft. Ich, die rastlose Nomadin! Ich bin ruhiger und ausgeglichener geworden. Der Lebensstil tut mir gut, auch wenn ich mir wünsche, mehr unterwegs zu sein. Nur alles geht halt nicht. Die perfekte Lebensform gibt es nicht. Abstriche gehören dazu. Es hängt immer davon ab, wo die aktuellen Prioritäten gerade liegen. Und so wie es ist, ist es im Moment genau richtig für mich.

Die ideale Voraussetzung für die weitere Lebensplanung. Und plötzlich zieht sich alles in mir zusammen. Mir wird schlecht, ich kriege Magenschmerzen. Ich habe das Gefühl nicht atmen zu können, kriege Panik. Es ist ein Thema, das mich seit Wochen beschäftigt: der Kinderwunsch. Hierzu gibt es auch einen Artikel mit knapp 1.400 Wörtern, der bisher von mir nicht publiziert wurde. Vielleicht zu persönlich und unpassend für den Blog. Ich weiß es nicht. Es ist ein Thema, das mich beschäftigt, mich stresst und auch unter Druck setzt. Und das so sehr, dass ich mich vorerst gegen Kinder entschieden habe. Diese Entscheidung ist jedoch nicht in Stein gemeißelt.

Vorsätze und Pläne?

Wie immer keine konkreten Vorsätze. Ich werde mir höchstens angewöhnen, zwischendurch mal Digital Detox zu machen, Handy und Laptop einfach beiseite zu legen. Tja und Reisepläne sind bei mir noch komplett offen, da ich eher ein spontaner Typ bin. Ich sehne mich nach Intensität, Abenteuer, nach dem Außergewöhnlichem und zwischendurch nach Ruhe und Entspannung. Mich reizen immer mehr die nordischen und arktischen Gefilde, doch Sonne, Strand und Meer dürfen auch nicht zu kurz kommen.

Mein Blog wird zukünftig mehr auf Komfortreisen ausgerichtet sein. Mit Mitte 30 haben sich meine Prioritäten verschoben und ich bin ein Blogger mit fester Homebase. Somit ist die Rubrik „Analoge Nomaden“ nur noch ein Randthema.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei Dir für Deine Treue bedanken! Schön, dass Du das hier alles möglich machst. Ohne Leser gäbe es diesen Blog nicht. Ich wünsche Dir ein wundervolles, gesundes und schönes neues Jahr 2017 mit vielen positiven Erlebnissen.

 

 

 

11 Responses

  1. Hallo Janine,

    ein schöner Rückblick und es steckt so viel wahres drin.

    Ich stimme dir zu, dass man sich aufgrund der momentanen Vorkommnisse sicherlich mehr Gedanken bei der Auswahl seines Reiseortes und beim Reisen selber macht. Man sollte sich nur nicht vom Reisen abbringen lassen. Vorsicht ist grundsätzlich nicht verkehrt.

    Interessant fand ich deine Ansicht zur ITB und dem Verhalten von Unternehmen. Ich möchte nächstes Jahr das erste Mal zur ITB und bin am überlegen wie lang und ob es sich wirklich lohnt. Mal sehen …

    Du hast auf jeden Fall ganz tolle Reiseziele gehabt und das Highlight war wahrscheinlich deine Hochzeit 🙂 Ich wünsche dir für 2017 alles erdenklich Gute und freue mich auf neue Posts von dir.

    VG
    Iris

    1. Janine

      Hallo Iris,

      Danke für deine Gedanken! Ich war zweimal auf der ITB und beide Male war es so. Lass dich jedoch nicht dadurch beirren und mach deine eigenen Erfahrungen :).

      Ich wünsche dir auch alles Gute für 2017!

      Viele Grüße,
      Janine

  2. Liebe Janine,

    ein wirklich wundervoller Jahresrückblick. Da sehe ich immer erstmal was ich so alles verpasse, während ich auf Schiffen unterwegs bin.
    Mensch, ich hatte gar nicht mitbekommen, dass du geheiratet hast, wie schön. Herzlichen Glückwunsch nochmal 😀

    Ich wünsche dir für 2017 nur das Beste und dass es ein ebenso tolles Jahr wird wie 2016 😀

    LG Mel

    1. Janine

      Ja liebe Mel, habe tatsächlich geheiratet :). Danke für die lieben Wünsche!

      Ich wünsche Dir auch nur das Beste für das kommende Jahr!

      Liebe Grüße,
      Janine

  3. Liebe Janine,

    ach schau mal..ich habe das mit deiner Hochzeit gar nicht mit bekommen. Wahrscheinlich weil ich im 2. Halbjahr nicht besonders Blog- und Leseaktiv war…leider.

    Oder aber auch, weil mein Freund und ich dieses Jahr, im Oktober, auch Ja gesagt haben 🙂

    Na wie auch immer: Alles, alles erdenklich liebevoll Gute!

    Und den Artikel zum Kinderwunsch, der würde mich tatsächlich sehr interessieren. Und ich könnte mir vorstellen das es anderen (weiblichen) Reisebloggern ebenso geht. Gerade eben weil es für Vielreisende ein so wichtiges Thema ist. Mich persönlich beschäftigt es auch…viel zu oft…

    Wie auch immer du dich entscheidest, ich freue mich auf ein schönes neues Reiseblogger Jahr 2017!

    Ganz liebe Grüße
    Janine

    1. Janine

      Ein herzliches Hallo an meine Namensvetterin :),

      Dann auch von mir erst einmal alles alles Gute zur Hochzeit!

      Ich schaue mal wie die weiteren Reaktionen zu diesem Thema sind. Vielleicht ringe ich mich durch oder habe besser gesagt den Mut, diesen Artikel irgendwann noch zu veröffentlichen.

      Auf viele tolle Reisen im Jahr 2017!

      Liebe Grüße,
      Janine

  4. Pingback : Tschüss 2016, hello 2017 - Travelroads

  5. Hallo Janine,
    um Jahresrückblicke mache ich ja eigentlich einen großen Bogen. Schön, dass es bei Dir einen erfrischend anderen Rückblick gibt, der nicht davon geprägt ist, dass alles schlecht war. Ganz im Gegenteil – Dein Rückblick macht gute Laune! Ich freue mich für Dich, dass du dein persönliches Glück gefunden hast und dass wir uns 2016 auch persönlich kennengelernt haben. Wäre schön, wenn wir uns demnächst mal wieder über den Weg laufen. Vielleicht überlegst du es dir ja mit der ITB doch noch?!
    Liebe Grüße

    1. Janine

      Hallo Thomas,

      ich danke dir für deine erfrischenden Worte :)! Ich finde, man darf auch ruhig mal schreiben, dass man glücklich und zufrieden ist :). Ist doch nicht verwerflich. Wenn ich mich jetzt beschweren würde, wäre das auf hohem Niveau.

      Du bist doch gar nicht so weit weg von mir. Lass uns doch noch mal treffen oder ein gemeinsames Projekt an Land ziehen :). Was meinst!?

      Liebe Grüße,
      Janine

  6. In der Tat beschäftigt mich gerade die gleiche Frage: Ist das Reisen gefährlicher geworden oder wird einfach nur schärfer darüber berichtet. Ich bin mir gerade auch unschlüssig, ob ich nach Ägypten fliegen soll oder nicht.

    Die ITB werde ich wahrscheinlich in diesem Jahr nicht besuchen, weil es mir einfach zu teuer ist, da ich ja kein kostenloses Ticket bekomme. Letztes Jahr hatte ich zwar über die ITB eine Blogkooperation bekommen, aber wir haben in Leipzig auch 2 Reisemessen und wahrscheinlich werde ich diese eher besuchen.

    Dieses Jahr hatte ich auch einige Kooperationsangebote aus denen nichts geworden ist, weil man plötzlich nichts mehr von den Leuten gehört hat oder meine Bedingungen nicht passend waren.

    Das Thema Kinder würde mich übrigens auch interessieren. Ich weiß, dass die Leute manchmal furchtbar sein können und einen mit dem „man muss doch Kinder bekommen“ ziemlich auf die Nerven gehen können und ordentlichen Druck aufbauen.

    Ich bin 29 und habe gottseidank keine Probleme damit. Meine Eltern sind dank meiner Schwestern schon reichlich mit Enkeln versorgt und auch so interessiert sich keiner für meinen Bauch. 🙂

    Jetzt mal abgesehen von den Erwartungen anderer weiß ich gar nicht, ob es gerade so gut ist Kinder in die Welt zu setzen. Aber das ist vielleicht auch wieder ein anderes Thema.

    LG Myriam

    1. Janine

      Liebe Myriam,

      vielen Dank für deine offenen Gedanken!

      Gewisse Situationen auf Reisen lassen sich nicht verdrängen. Sie sind wie sie sind. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er trotzdem in das Land reisen möchte.

      Tja, veröffentliche ich den Artikel über das Kinderthema oder nicht. Ich zögere noch. Mit 29 Jahren hast du ja auch noch Zeit :).
      Übrigens ist das ein weiterer Punkt, der mich auch beschäftigt: Was hinterlassen wir unseren Erben?

      Viele Grüße,
      Janine

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