5
Aug
2017

25 wesentliche Dinge, die Du WIRKLICH vor Deinem Tod machen solltest

Keine Sorge! Es folgt keine weitere Bucket List mit Dingen, die Du vor Deinem Tod noch machen solltest. Es geht um etwas sehr Wesentliches hier. Das Leben ist zwar keine To-do-Liste, dennoch halte ich eine Bucket List für wichtig. Für mich geht es darum, meine Lebensträume nicht aus den Augen zu verlieren bzw. nichts unnötig aufzuschieben. Wie schnell passiert es, dass wir sagen „Irgendwann mache ich dieses und jenes“. Doch der Alltag hat uns manchmal fest im Griff und die Träume verschwinden ins Nirvana. Das nur am Rande.

Vielmehr spiele ich auf meinen Artikel „Heute sterbe ich – 15 Dinge, die ich am Sterbebett niemals sagen werde“ an. Der Tod ist präsenter den je für mich. Was soll ich sagen? Das erste halbe Jahr in 2017 war ziemlich beschissen. Ein nahestehendes Familienmitglied starb, ein weiteres bekam zwei Wochen später die Diagnose Non-Hodgkin-Krebs, der nicht heilbar ist. Es folgt eine Schocknachricht nach der anderen. Hast Du das eine noch nicht verarbeitet, kommt schon das nächste. Aus Schutz meiner Familie gegenüber und auch aus Eigenschutz möchte ich nicht genauer darauf eingehen. Es muss noch Zeit vergehen, mehr Abstand bekommen. Dieser Artikel soll Dich nicht runterziehen. Ganz im Gegenteil: Er soll wachrütteln, zum Nachdenken anregen und das eine oder andere vergegenwärtigen.

Was erwartet die Gesellschaft und was möchtest Du?

Es ist mittlerweile recht schwierig geworden, sich gesellschaftlichen Normen zu entziehen. Die Gesellschaft und auch wir selbst sind bestrebt ein bestimmtes Lebenskonzept zu erfüllen: Abitur, am besten Uni, Karriere, tolle Reisen ans Ende der Welt, ein attraktiver Partner, intelligente Vorzeigekinder und nach einer tadellosen Ernährungsphilosophie leben. Wenn Du dem nachgehst, giltst Du aus gesellschaftlicher Sicht als erfolgreich. Du bist dann optimal angepasst und fühlst Dich dazugehörig. Für den einen oder anderen mag das sicherlich die Bestrebung schlechthinweg sein. Aber seien wir mal ehrlich! Was ist das für ein selbstgemachter Stress? Welch ein Druck und Erwartungshaltung begleitet uns durch das Leben?

Stell Dir vor, alle unsere Gedanken würden wie ein Tagebuch aufgeschrieben werden und jeder könnte darin lesen. Wir erkennen, dass Verstecken und Lügen die Basis unserer Identität wären.

Du wirst sterben!

Und jetzt sage ich Dir die Wahrheit: Du wirst sterben! Und alle, die Du liebst, sterben auch. Glaube mir, dieses Jahr zeigt es mir mal wieder auf eine sehr schmerzhafte Weise. Alles was Du im Tod als Unwichtig erkennen wirst, ist auch jetzt schon unwichtig und Schicksalsschläge führen es einem jetzt schon vor Augen. Du wirst sterben – garantiert!

25 wesentliche Dinge, die Du WIRKLICH vor Deinem Tod machen solltest:

  1. Der beste Zeitpunkt ist immer – Jetzt!
  2. Bleibe bei allem was Du tust, Dir stets treu und belüge Dich nicht selbst.
  3. Hinterfrage Dich immer, welches Lebenskonzept lebst Du? Dass der Gesellschaft oder Dein eigenes?
  4. Höre auf, anderen zu gefallen.
  5. Habe den Mut, Deine Lebensträume zu erfüllen und Deine Bedürfnisse zu leben.
  6. Höre niemals auf, zu lernen.
  7. Habe den Mut, Gefühle auszudrücken.
  8. Hege und Pflege wahre Freundschaften.
  9. Erlaube Dir Spaß zu haben und glücklich zu sein.
  10. Mache die Arbeit nicht zum Mittelpunkt Deines Lebens.
  11. Sei herrlich unperfekt! Wahre Perfektion existiert nicht.
  12. Erlaube Dir auch Fehler zu machen. Erfolg kommt durch versuchen, scheitern und daraus lernen.
  13. Genieße den Augenblick, wir haben nur diesen.
  14. Klammere Dich nicht an die Vergangenheit. Diese kannst Du nicht ändern.
  15. Die einzige kostbare Zeit, die es gibt ist – Jetzt! Die Vergangenheit und die Zukunft sind nur Gedanken.
  16. Nimm Dir mehr Zeit für Dich! Alleinsein ist nicht gleichzusetzen mit Einsamkeit. Sie kann sehr heilsam sein und Dich stärker machen.
  17. Nehme Dir Zeit für Deine Lieben. Es sind die persönlichen Erlebnisse, die uns prägen und ein Teil unseres Lebens werden – nicht das Geld oder materielle Dinge.
  18. Liebe mindestens einmal im Leben bedingungslos. Nur wer wahre Liebe erfährt, hat gelebt.
  19. Pflege einen ehrlichen und respektvollen Umgang.
  20. Helfe bedingungslos, ohne etwas dafür zu erwarten oder Dir Vorteile zu schaffen.
  21. Erlaube Dir auch mal nichts zu tun. Du musst nicht immer Leistungen vollbringen. Einfach mal „sein“.
  22. Seit achtsam mit Dir! Dein Körper ist das Haus in dem Du wohnst. Dieses Haus solltest Du daher stets pflegen, Dich kümmern und Beachtung schenken.
  23. Habe die Disziplin nicht gleich alles hinzuschmeißen, nur weil es mal nicht läuft.
  24. Gehe nicht immer den Weg des geringsten Widerstandes. Ja, das Leben ist nicht einfach und manchmal erwartet es einen außer- oder ungewöhnlichen Weg.
  25. Sei dankbar für die positiven Erlebnisse und Begegnungen, die Dir bisher widerfahren sind.

 

Nimm Dich selbst nicht zu wichtig. Setze Dich nicht übermäßig unter Druck und genieße das Leben in vollen Zügen. Lebe das richtige Leben – Dein Leben!

 

7 Responses

  1. Toller Blogpost! Du trittst es wirklich auf den Punkt… Ich denke wir sollten alle ein wenig ehrlicher zu und selbst sein und zu unseren wahren Träumen stehen, dann wären wir auch alle viel glücklicher.
    Liebe Grüße

  2. Liebe Janine!
    Ein toller Blogpost, den ich so unterschreiben kann. Vor 10 Jahren hatte ich auch mal so ein Jahr, welches von Tod und Krankheit geprägt war. Das hat mir auch nachdenklich gemacht und ich habe einige Veränderungen in meinem Leben und meiner Einstellung vorgenommen.
    Wünsche dir noch viel Kraft.
    Liebe Gruß
    Ina

    1. Janine

      Liebe Ina,

      vielen Dank! Ja leider ist da keiner vor gefeilt. Das Jahr 2017 würde ich gerne jetzt abhaken.

      Liebe Grüße,
      Janine

  3. Liebe Janine,

    ich fühle gerade sehr mit dir! 2014 war bei mir so ein schlimmes Jahr, der Tod und die Diagnose Krebs sind seither auch stark präsent in meiner Familie. Es war wirklich hart das durchzustehen, vor allem wenn man vorher noch nie so stark damit konfrontiert wurde in seinem Leben. Und so wie es momentan aussieht, scheint mir ähnliches leider auch für den Rest des Jahres/nächstes Jahr bevorzustehen, während ich mich selber just in einer großen Umbruchphase befinde. Manchmal bricht aber auch alles auf einmal über einen herein…
    Dein Artikel kam daher gerade irgendwie wie „gerufen“ – danke dafür!
    Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft und alles Liebe,

    Mandy

    Mandy

    1. Janine

      Liebe Mandy,

      Vielen Dank für deine Worte! Das tut mir sehr leid zu hören. Dann kannst du das leider sehr gut nachempfinden und du machst ebenfalls eine schwere Zeit gerade durch. Es war für mich jetzt das zweite mal,jemanden beim Sterben zuzusehen. Das Gefühl und die Gedanken, die einen dabei begleiten, lassen sich kaum in Worte fassen.

      Krebs ist einfach nur grausam. Und das dann nach zwei Wochen später noch so eine Horror-Diagnose kommt…so schön das Leben ist, aber manchmal auch verdammt hart. Du sagst es, manchmal bricht alles auf einmal über einen herein und du bist völlig machtlos.

      Daher muss ich auch solche Artikel schreiben, um mich in schweren Zeiten wieder daran zu erinnern.

      Ich wünsche dir ebenfalls ganz viel Kraft und alles Liebe,
      Janine

  4. Hallo Janine,

    Echt toller Blogbericht.

    das stimme ich vollkommen zu, man hört niemals auf zu lernen. sollte auch sein eigenes Gefühl verfolgen.

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