26
Jul
2015

72 Stunden in Kuala Lumpur: Meine fünf Highlights!

Von Singapur startete ich meine sechsstündige Busfahrt nach Kuala Lumpur. Auf dem ersten Blick erinnerte mich die Stadt sehr stark an Bangalore mit Aspekten aus Singapur. Shopping-Malls, Straßenmärkte, traditionelle und moderne Architektur treffen aufeinander. Ich bin selbst kein Fan von Shopping-Malls, aber sie bieten eine willkommene Abkühlung zu den drückenden, schwülen Temperaturen draußen. Auf dem zweiten Blick überraschte mich die Großstadt wie überschaubar sie doch eigentlich ist. Kuala Lumpur kannst Du bequem zu Fuß entdecken.

Kasturi Walk

Hier war nicht nur mein Hostel (Name ist mir entfallen), in dem ich wohnte. Oh nein, denn hier findest Du neben etlichen Marktständen, Souvenirläden auch Hawker Centres, wo Du Dich durch die vielseitige malaysische Küche probieren kannst. Hol Dir unbedingt einen der leckeren tropischen Fruchtsäfte! Die sind kein Vergleich zu Deutschland.

Kasturi Walk

Chinatown – Jalan Petaling

Hier heißt es feilschen, feilschen und nochmals feilschen! Chinatown ist ein Shopping- und Foodparadies. Von T-Shirts, Handtaschen und Co. sämtlicher beliebter Marken (Kopien versteht sich), gibt es hier nichts, was es nicht gibt. Frauenherzen schlagen  in diesem Schuhhimmel höher. Schleckermäulchen kommen durch das großzügige Angebot der chinesischen Kulinarik auf ihre Kosten. Die Chinesen leben in diesem Stadtteil Kultur und Tradition aus. Erkunde das typische Chinatown. Keine Sorge, Du kannst Dich nicht verlaufen, denn Kuala Lumpur ist tatsächlich sehr übersichtlich. Ein absolutes Shopping-Highlight stellt der Nachtmarkt in Chinatown dar. Bis 2 Uhr hast Du die Möglichkeit sämtliche Markstände abzuklappern, gut und günstig zu essen und das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern.

Jalan Petaling

Petronas Twin Towers

Die Zwillingstürme sind das Wahrzeichen Kuala Lumpurs. Das Gebäude glänzt nicht nur durch seine imposante Bauweise sondern auch mit der glamourösen Fassade. Die 88 Etagen erreichen eine Höhe von 452 Meter. Es ist schon sehr überwältigend, wenn man davor steht. Joaaa, ich wäre auch gerne hochgefahren. Mit einer besseren Planung hätte ich Dir jetzt auch wunderschöne Panoramablicke von der Skybridge bieten können, welche die beiden Türme verbindet, oder ich wäre binnen 90 Sekunden an die Spitze der Türme gefahren. Hätte, hätte, Fahrradkette! Samstagnachmittag wollte ich hoch, da sagte mir das freundliche Ticketing, dass alles bis Donnerstag ausgebucht wäre. Aus Sicherheitsgründen wird immer nur eine bestimmte Anzahl an Besuchern hochgelassen. Täglich werden 1.600 Tickets vergeben. Am besten gehst Du direkt früh morgens am 1. Tag Deines KL-Aufenthaltes hin oder reservierst bequem online. Aber auch von außen und besonders am Abend lohnt sich ein Besuch der Petronas Twin Towers. Kosten: 84,40 Malaysian Ringgit (etwa 20 Euro).

Petrona Towers von unten

Little India

Als großer Indien-Fan und Liebhaber der indischen Küche führt für mich kein Weg an Little India vorbei. Nur wenige Minuten vom KL Sentral Hauptbahnhof entfernt, findest Du das kleine Indien Kuala Lumpurs. Abends tobt hier der Bär: Unzählige Gewürze und Gerichte umschmeicheln Deine Nase und Du bist von farbenfrohen Ständen umgeben. Wenn Du einen Vorgeschmack auf das ursprüngliche Indien erhalten möchtest, ist Little India in KL ein guter Einstieg.

Aquaria KLCC

Obwohl ich Tiere lieber in der Freiheit beobachte, wurde mir dieser Tipp sehr ans Herz gelegt und ich muss zugeben, ich war schon beeindruckt. Mitten im Zentrum der pulsierenden Metropole Kuala Lumpurs, befindet sich das moderne und weitläufige Aquarium. Mehr als 5.000 Meereslebewesen triffst Du hier an. Ein Highlight war der 90 Meter lange Tunnel. Um Dich herum, links, rechts, oben bist Du von dem riesigen Meeresschwimmbecken umgeben, wo Haie, Stachelrochen und Meeresschildkröten über Dich hinweg schwimmen. Kosten: 53 Malaysian Ringgit (etwa 12,50 Euro).

Aquarium

Hai im Aquarium

Batu Caves

Nicht weit von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur entfernt, befinden sich die Batu Caves – riesige Höhlen in Kalksteinfelsen. Die Höhlen sind wahrscheinlich über 500 Millionen Jahre alt und wurden nach dem Fluss Batu benannt. Heutzutage ist sie eine beliebte Pilgerstätte für Hindus, denn 1890 wurde die Höhle zu einem Tempel umgewandelt. Auf dem Vorplatz befindet sich eine goldene, imposante Statue. Der Gott Murugan, auch als bekannt als Shivas Sohn, ragt 42,7 Meter in die Höhe. Es gilt 272 Treppenstufen hinauf zu steigen, um in die Haupthöhle zu gelangen. Ich laufe vorbei an zahlreichen kleinen Affen, Makaken, die mir nicht ganz geheuer sind. Sie machen kaum Halt vor Touristen und bedienen sich auch gerne schon einmal selbst. Nicht wundern, wenn später der Geldbeutel oder sonstiges fehlt. Also bitte die Affen nicht füttern und gut auf die Taschen aufpassen!

Batu Caves

Batu Caves innen

Natürlich hat Kuala Lumpur noch viel mehr zu bieten! Was waren Deine persönlichen Highlights?

 

7 Responses

  1. Pingback : www.bereisediewelt.de Sommerzeit gleich Mückenzeit? So schützt Du Dich optimal Zuhause und auf Reisen - www.bereisediewelt.de

  2. Bei deiner nächsten reise solltest du dir unbedingt die Heli Lounge Bar ansehen, dort bekommst du einen unglaublich schönen Überblick über die Stadt. Vor allem beim Sonnenuntergang sehr zu empfehlen.

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