5
Mrz
2017
Arbeitsstruktur Laptop

Blogger, Freelancer und Festanstellung? Mein täglicher Flexibilitätsspagat

Bei der Frage, was machst Du beruflich, komme ich immer wieder ins Rotieren. Denn das lässt sich nicht pauschal beantworten. Ich habe eine leitende Funktion bei einem Startup in Festanstellung, bin Bloggerin von Bereise die Welt, arbeite noch als freie Journalistin und Autorin für diverse Medien sowie Unternehmen. In dem Moment staunen die Leute immer Bauklötze und fragen mich, wie ich das mache.

Tja, also ich habe einen Klon und mein Tag hat in Wirklichkeit 48 Stunden. Nein, Spaß beiseite. Manchmal frage ich mich das auch. Zumal ich natürlich auch noch ein Privatleben habe und das Reisen meine größte Leidenschaft ist. Wie viel das manchmal ist, wird mir meistens erst bewusst, wenn ich darüber spreche. Es macht jedoch ungeheuren Spaß. Schwierig wird es nur, wenn gleichzeitig Anfragen von Unternehmen kommen, ich auf der Arbeit in der Planung und Organisation einer neuen Geschäftseröffnung stecke und dann noch Anfragen für Pressereisen erhalte. Hier gilt es dann ganz stark Prioritäten zu setzen, Struktur zu schaffen und diszipliniert zu arbeiten.

Wenn ich Dir jetzt erzähle, dass ich eigentlich immer ein völlig chaotischer Mensch war, der sich gerne verzettelt, wirst Du das wahrscheinlich nicht glauben. Ich selber finde mich nämlich gar nicht so strukturiert, habe mich jedoch im Laufe der Jahre darin geübt. Ohne Struktur und Planung würde nichts bei mir laufen. Hierbei helfen mir verschiedene Tipps und Tools.

  1. Arbeitsstruktur – Wunderlist und Trello

Die meisten Gedanken und To-Dos fallen mir unterwegs ein. Damit ich nichts vergesse, nutze ich für die Verwaltung meiner Aufgaben und Ideen die Apps Wunderlist und/oder Trello. Das Tolle an diesen Tools ist, dass sich die Apps auch mit der Browser-Version synchronisieren. Die Einträge können hierarchisch, alphabetisch oder nach Datum sortiert werden. Außerdem kann ich Erinnerungen tätigen oder Freunde einladen, die an Projekten oder Aufgaben beteiligt sind. Die Apps nutze ich für alle Lebenslagen: To-Dos im Job, Blog-Ideen, Einkaufslisten, Projektplanungen, Notizen auf Pressereisen usw.

  1. Arbeitsstruktur – Google–Kalender und Zeiterfassung mit Toggle

Was würde ich nur ohne meinen Kalender machen? Früher kam ich ohne aus und habe mir alles gemerkt. Das funktioniert mittlerweile nicht mehr. In dem Kalender trage ich nicht nur alle Termine ein, sondern verschaffe mir einen Überblick über meine freien Zeitfenster. Hier kommen wir zum zweiten Schritt. Du musst ein Gefühl dafür entwickeln, wie viel Zeit Deine Arbeit in Anspruch nimmt. Daher tracke ich immer diszipliniert meine Laptop-Zeit. Das hilft mir im Nachgang, den Zeitaufwand meiner To-Dos besser einzuschätzen und zu planen.

  1. Arbeitsstruktur – effizientes arbeiten

Die Wunderlist hilft mir beim Schreiben, weil ich eine fertige Ideen-Liste mit Inhalten schon parat habe. Jetzt geht es um die Struktur. Ich bin ein Kandidat, der sich gerne und schnell ablenken lässt. Also schalte ich das Handy, E-Mails und Facebook aus. Passende Musik begünstigt bei mir die Kreativität und den Schreib-Flow. Ich plane mir Schreib-Zeit ein. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn Du während eines Schreibflusses ständig rausgerissen wirst. Dann schreibe ich alles ohne Punkt und Komma runter. Korrigieren tue ich erst zum Schluss, sonst bremst mich das im Prozess aus.

  1. Arbeitsstruktur – hilfreiche Tools

  • Toggle: Mein Timetracking-Tool, um meine Arbeitsstunden festzuhalten.
  • Hootsuite: Perfekt, um Twitter und Instagram-Posts zu planen.
  • Facebook-Planer: Wie der Name schon verrät – damit plane ich Facebook-Posts.
  • Wunderlist: Die perfekte Liste, um Gedanken, Ideen und To-Dos festzuhalten.
  • Trello: Das perfekte Management Tool, um Aufgaben, Projekte und To-Dos zu strukturieren.
  • Canva: Klasse Tool, um geniale Grafiken zu erstellen.
  • Fotor oder Picmonkey: Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme.
  • Tinyjpeg: Super Online-Tool, um Bilder fürs Web zu komprimieren ohne Qualitätsverlust.
  • VivaVideo: Videoschnittprogramm als App für unterwegs.
  • iMovie: Videoschnittprogramm für Mac.
  • Word: Hiermit schreibe ich nach wie vor am liebsten.
  • WordPress: Mein Content Management System für die Erstellung meiner Inhalte auf der Webseite.
  1. Arbeitsstruktur – Gelassenheit entwickeln

Wichtig bei allem ist, ohne Zwang und Dogma an die Sache ranzugehen. Sei nicht so streng mit Dir. Kommt keine Idee, hast Du eine Blockade oder einfach keinen Bock? Absolut legitim. Dann mach etwas anderes. Manchmal hilft ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft, um den Kopf frei zu kriegen. Unternehme etwas, was Dir Spaß macht. Die Inspiration kommt manchmal währenddessen oder danach. Dann einfach die Ideen in der Wunderlist notieren und später verarbeiten. Mach Dir keinen Stress!

Was hilft Dir, Deinen Arbeitsalltag zu strukturieren?

 

 

6 Responses

  1. Den Spagat kenne ich 😉 Die Wunderlist muss ich mir mal anschauen, habe immernoch einen Offlinekalender und bei der Arbeit Outlook… das synchronisieren klappt bei mir aber nur minder 😜 Danke für die Anregungen, das motiviert 😊

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