15
Dez
2014
ROBINSON Club Amadé: Anna mit Horst, 74 Jahre alter Robin

Reisen und Arbeiten: F&B Manager im ROBINSON Club – Zehn Fragen an Anna, ein Ex-Robin

Die Serie Reisen und Arbeiten geht weiter. Heute möchte ich Dir Anna vorstellen, die fast sieben Jahre als Robin im ROBINSON Club arbeitete. Der ROBINSON Club bietet eine Vielzahl an Jobmöglichkeiten an. Das siehst Du auch anhand von Annas Werdegang bei ROBINSON. Egal ob Du ITler, Animateur, Rezeptionist, Schreiner, Tontechniker, Taucher oder Buchhalter bist, für jede Berufssparte besteht die Möglichkeit, das Reisen mit dem Arbeiten zu verbinden. Hier könnten auch meine persönlichen Vor- und Nachteile im Clubhotel mit Link ob Du ein geborener Robin bist, interessant sein für Dich. Welche Erfahrungen Anna machte und welche Tipps sie Dir auf Deinem Weg mitgeben kann, erfährst Du hier:

Anna bei der Arbeit im ROBINSON Club

Anna bei der Arbeit im ROBINSON Club

  1. Was waren Deine Beweggründe Dich damals beim ROBINSON Club zu bewerben?

Da ich in der Hotellerie eine Ausbildung gemacht habe, wollte ich schon aus Neugierde in der Schweiz arbeiten. Im Internet bin ich auf Robinson Clubs gestoßen. Ich kannte ROBINSON schon, weil ich früher mit meinen Eltern dort Urlaub gemacht habe. Damals habe ich mich als Hausdame beworben und zwei Saisons im ROBINSON Club Scoul Palace im Engadin gearbeitet. Jean-Philipp, der Clubdirektor damals, hat mich durch seine Art vollkommen überzeugt, weiterhin bei ROBINSON Club zu bleiben. Nach zwei Saisons wusste ich, dass ich auch mein Studium mit ROBINSON machen möchte.

  1. Als was hast du wo gearbeitet? 

ROBINSON Club Scoul Palace: Hausdame

ROBINSON Club Daidalos/ ROBINSON Club Amadé: DHBW Studentin, alle Abteilungen mit Schwerpunkt F&B

ROBINSON Club Playa Granada: F&B Assistent

ROBINSON Club Amadé: F&B-Manager

  1. Wie viele Saisons hast Du gemacht?

Die exakten Saisons weiß ich nicht.

Es waren sechs Jahre und neun Monate.

ROBINSON Club Amadé in Kleinarl, Österreich

ROBINSON Club Amadé in Kleinarl, Österreich

  1. Wie sah so ein typischer Robin-Alltag bei Dir aus?

Busy und sehr abwechslungsreich. Multitasking ist immer gefragt: Kochdienste, Showteilnahme, Aktionsstände, normales Tagesgeschäft in der jeweiligen Position, Barpflicht…und morgens wieder von vorne ;-).

Anna in Action im Robinson Club

Anna in Action im ROBINSON Club

  1. Was hat Dir besonders gut gefallen?

ROBINSON Clubs schaffen es tatsächlich Urlaub mit Emotionen zu füllen, Gäste auf hohem Niveau zu begeistern, die Gästestruktur ist fantastisch, die ROBINS selber- ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, Multitasking, jede einzelne Saison mit unvergesslichen und prägenden Erlebnissen. Hier gibt es Teamgeist. Man unterstützt sich immer gegenseitig, ob es für eine Beachparty, eine Show, ein Sportevent ist oder man bei einem Kochdienst einspringt. Bei ROBINSON schaut man nicht auf die Uhr, wann die Stunden voll sind. So etwas gibt es da nicht. Außerdem hat mir das riesen Angebot in allen Sportbereichen gefallen. Besser geht’s nicht.

Anna als Nemo im Robinson Club

Anna als Nemo im ROBINSON Club

  1. Was hat Dir weniger gut gefallen?

Kaum Privatleben gehabt zu haben.

  1. Was hat Dich geprägt und vielleicht sogar verändert?

Die Freude an der Arbeit, die Kreativität in den Clubs, die Mitarbeiter und Freunde, die ich dort gefunden habe, haben mich geprägt. Ich liebe diese verrückte, professionelle und durchgeknallte Welt bei ROBINSON.

Robinson-Club-Daidalos

  1. Warum hast Du irgendwann aufgehört?

Alles hat seine Zeit. Meine persönlichen Ziele hätte ich mir in einem Club nicht ermöglichen können. Ich habe mich beruflich nach neuem Input gesehnt und wollte wieder etwas Neues lernen. Mir hat eine eigene Freizeitgestaltung gefehlt und ich hatte den Wunsch nach Individualität. Ich hatte Sehnsucht nach einer anderen Art zu leben. Das ist schwierig zu erklären, aber das Clubleben ist auch eine „Traumwelt“. Oftmals sind die Anlagen weit weg von Städten etc. Ich hatte das Gefühl, dass ich „draußen“( im echten Leben ;-)) etwas verpasse. Die Balance hat nicht mehr gestimmt.

  1. Kannst Du es Dir für die Zukunft noch mal vorstellen?

Zum Urlaub machen natürlich immer. Zum Arbeiten nicht mehr.

  1. Was würdest Du anderen empfehlen, die sich für Robinson entscheiden?

Es kann nur eine Bereicherung sein in einem ROBINSON Club zu arbeiten.

Tipp 1: Genieße die Zeit in vollen Zügen und nutze diese Chance

ROBINSON bietet Dir tausende von Möglichkeiten, Dich selbst auszutesten, die Länder zu entdecken, die Du schon immer erleben wolltest und in jeder Saison hast Du eine „neue“ ROBINSON Familie :), die Dich unterstützt und auffängt. Das Leben im Team – mit all´ seinen tollen Unikaten – ist schon eine Saison wert.

Tipp 2: Hohes Suchtpotential 😉

Verlier´ Deine eigenen Ziele nicht aus den Augen. Beruflich eine sichere Basis zu haben ist wichtig, damit Du außerhalb vom Club später wieder in einen guten Job einsteigen kann. Spaß ist beim Arbeiten in einem ROBINSON Club automatisch gewährleistet. Da muss man sich keine Sorgen machen.

Für mich war es eine geniale Zeit. Ich denke oft daran zurück. Einige meiner engsten Freunde habe ich dort während der letzten Jahre getroffen. Das ist unbezahlbar. Es war unheimlich schwer auszusteigen.

I LOVE ROBINSON. Einmal ROBIN – immer ROBIN :)!!!

ROBINSON Club Amadé: Anna mit Horst, 74 Jahre alter Robin

Bist Du bereit als Robin zu arbeiten 🙂? Der Artikel übrigens auf ZEIT ONLINE „Robinson Club – Das Prinzip Horst“ zeigt, dass man selbst mit 74 Jahren nicht zu alt ist, ein Robin zu sein. Kannst Du es Dir vorstellen in einem Clubhotel zu arbeiten? Schreib es mir in die Kommentare. Wenn Dir der Artikel gefallen hat, freue ich mich natürlich über ein Like und Share 🙂.

Du möchtest auch das Reisen mit dem Arbeiten verbinden, aber weißt nicht so richtig wie? Dann schau mal hier vorbei. Ich helfe Dir gerne weiter :)!

 

4 Responses

    1. Reisenomadin

      Hallo Mara,

      schön, dass dir der Artikel gefällt :). Dann gehe ich mal davon aus, dass du auch ein Robin bist/warst :).

      Liebe Grüße,
      Janine

  1. Thomas Scholz

    Ich kann dem Artikel nur zustimmen. Ich war auch einige Jahre in Italien und Österreich im Club. Man muss die Arbeit mit der Freizeit verbinden- und wenn man Spaß an der Arbeit hat fällt das nicht schwer. ROBINSON war mein erster Step nach dem Studium und hat mir eine solide Praktische Basis geboten. Ein Danke hiermit nach Apulien / Mario – Kärnten / Pepi und Zürs / Charlie. Ich vermisse die Zeit bei Euch. Gruß Tom

    1. Reisenomadin

      Hi Tom,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich sehe das wie du, dass Robinson eine sehr gute praktische Basis gibt, alleine was die Dienstleistungsorientierung und der Umgang mit unterschiedlichen Menschen/Persönlichkeiten angeht. Das ist bereichernd für den weiteren beruflichen Werdegang.

      Viele Grüße,
      Janine

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